Projektbeschreibung

Anmeldung und Information unter

info@verein-horizonte.de

Vermittlung der Betroffenen

Bevor ein Betroffener für das Befreunden in Frage kommt, muss eine Behandlung durch Arzt oder/und Therapeuten gesichert sein, da sonst der Freund, der ja „nur“ Freund sein soll, immer in die Rolle des Therapeuten und Aufpassers gerät. 

Motivation der Ehrenamtlichen

Die Beweggründe für Ehrenamtliche, depressiven Betroffenen auf diese Weise zu helfen sind ein Geben und Nehmen. Die Motive sollten in den Vorgesprächen angesprochen werden, damit Erwartungshaltungen klar sind und Enttäuschungen vermieden werden. Die Entwicklung einer solchen Freundschaft ist nicht absehbar, was zeitlichen Verlauf und Intensität betrifft. Sie gehorcht denselben Gesetzen wie alle menschlichen Beziehungen. Letztliche Sicherheiten, Erfolgsgarantien gibt es nicht. Fairer offener Umgang miteinander ist selbstverständlich.

Treffen

Jeder Ehrenamtliche wird in einem Erstgespräch von Herbert Pfeiffer ausführlich informiert. Das erste Treffen findet zwischen der ehrenamtlichen Projektkoordinatorin Frau Gerlinde Siegl, den Ehrenamtlichen und dem Betroffenen statt. Das erste Treffen dient der Information beider Seiten. Dabei sollen sowohl die möglichen Freunde als auch die Koordinatorin Klarheit darüber bekommen, ob eine Beziehung im Sinne von Befreunden möglich ist. Weitere Treffen zwischen den Freunden werden individuell frei verabredet und sollen nach beiderseitigen Interessen geplant und gestaltet werden.

„Das erste Treffen war wie ein „blind date“. Ich hatte einen roten Mantel als Erkennungszeichen an, und sie sprach mich an.“

Was macht man zusammen?

Man kann den wöchentlichen Kontakt völlig frei gestalten: Vom Spazierengehen, gemeinsamen Kino-, Theater, Museenbesuchen bis hin zu einfach „nur“ unterhalten– eben alles, was Freunde gerne miteinander machen. Ggf kann die Finanzierung schwierig sein, je nach Lage des Trägers der Aktion Befreunden können hier Spendengelder eingesetzt oder auch Gruppennachmittage organisiert werden.

„Ich halte mit meiner Freundin bis jetzt nur Telefonkontakt. Ein persönliches Treffen war bislang noch nicht möglich. Ich glaube aber, dass der regelmäßige Kontakt für meine Freundin von großer Bedeutung ist.“

„Ich hab gar nicht mehr das Gefühl etwas Ehrenamtliches zu machen. Es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt.“

„Im letzten Winter haben wir alle Münchner Christkindlmärkte zusammen abgeklappert und uns die Hände beim heißen Kakao gewärmt.“

„Wir gehen immer gemeinsam spazieren und als Abschluss trinken wir zusammen Kaffee.“

„Im Kino einen ernsten Film anschauen? Das verkrafte ich noch nicht!“

„Ich hatte das Gefühl, dass anfangs die Gespräche recht einseitig waren. Man musste erst Vertrauen gewinnen und den anderen kennen lernen. Zuerst gab es halt „small talk“.

„Nicht die Krankheit ist das Thema, sondern der Alltag“

Fachliche Beratung

Neben der immer möglichen Kontaktaufnahme über info@verein-horizonte.de gibt es die Möglichkeit, die offene Sprechstunde im Haus 7 am Schwabing Krankenhaus des Isar-Amper-Klinikums zu besuchen. Werktags 10 bis 11:30 Uhr ohne Anmeldung. Bei Beginn der „Freundschaft“sollte besprochen werden, ob Therapeuten oder Angehörige im Notfall durch den Ehrenamtlichen kontaktiert werden sollen.

Stammtisch

Regelmäßig findet ein Stammtisch für die Ehrenamtlichen Mitarbeiter statt. Dieser Stammtisch bietet ein Forum zum Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit, Fragen zu konkreten Problemen an anwesende Fachkräfte zu stellen.

„Die Arbeit der verschiedenen Helfer wird im monatlichen Stammtisch immer wieder zentriert.“

„Man ist nicht nur eine Nummer, sondern wird persönlich wahrgenommen.“

„Man ist nicht allein gelassen.“

Der Stammtisch bietet die Möglichkeit, Erfahrung auszutauschen, Probleme loszuwerden, Fragen zu stellen.“

„Im Notfall kann man rund um die Uhr mit fachlicher Hilfe rechnen.“Vermittlung von Freunden und Ehrenamtlichen

In Zusammenarbeit mit den Agenturen Tatendrang, Stiftung Gute Tat und Aktion Mensch sowie der Messe Foebe für Ehrenamtliche im Gasteig,  werden Ehrenamtliche auf unser Projekt aufmerksam und an uns vermittelt.

Zeitspende

Um eine regelmäßige Freundschaft zu pflegen, sollte man jede Woche oder alle 2 Wochen Zeit einplanen. Auch neue Medien wie Whatsapp oder Instagram und Facebook oder auch Telefonate können manchmal ausreichen.

Befreunden mit Leben füllen

Die Freunde gestalten ihre wöchentlichen Treffen völlig frei: Vom Spazierengehen, gemeinsamen Kino-, Theater-, Museumsbesuch bis hin zu einfach „nur“ unterhalten – eben alles, was Freunde gerne miteinander machen.

Erstes Treffen

Das erste Treffen wird von uns vermittelt zum gegenseitigen Kennenlernen. Wenn das Beschnuppern positiv verläuft, werden weitere Treffen individuell verabredet und sollen nach beiderseitigen Interessen geplant und gestaltet werden. Für Rückfragen der Ehrenamtlichen Freunde stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Gestaltung weiterer Treffen, Zitate von Freunden

Die Treffen können wöchentlich oder zweiwöchentlich stattfinden. Unter bestimmten Umständen kann auch Telefonischer Kontakt ausreichen. Neue Kommunikationsmedien wie Bilder verschicken durch Whatsapp oder Instagram könne die Freundschaft anreichern. Man kann den wöchentlichen Kontakt völlig frei gestalten: Vom Spazierengehen, gemeinsamen Kino-, Theater, Museenbesuchen bis hin zu einfach „nur“ unterhalten, eben alles, was Freunde gerne miteinander machen.

„Vom Projekt habe ich aus der Zeitung erfahren. Für mich war ausschlaggebend, dass ich meine Zeit ganz flexibel einsetzten kann. Zitate von „Freunden“:

„Ich halte mit meiner Freundin bis jetzt nur Telefonkontakt. Ein persönliches Treffen war bislang noch nicht möglich. Ich glaube aber, dass der regelmäßige Kontakt für meine Freundin von großer Bedeutung ist.“

„Ich hab gar nicht mehr das Gefühl etwas Ehrenamtliches zu machen. Es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt.“

„Im letzten Winter haben wir alle Münchner Christkindlmärkte zusammen abgeklappert und uns die Hände beim heißen Kakao gewärmt.“

„Wir gehen immer gemeinsam spazieren und als Abschluss trinken wir zusammen Kaffee.“

„Im Kino einen ernsten Film anschauen? Das verkrafte ich noch nicht!“

„Ich hatte das Gefühl, dass anfangs die Gespräche recht einseitig waren. Man musste erst Vertrauen gewinnen und den anderen kennen lernen. Zuerst gab es halt „small talk“.


„Nicht die Krankheit ist das Thema, sondern der Alltag“

Fachliche Beratung

Das erste Treffen wird von uns vermittelt zum gegenseitigen Kennenlernen. Bei auftretenden Problemen kann sich der ehrenamtliche Freund an uns wenden unter info@verein-horizonte.de. Antwort erfolgt rasch

Kontaktperson

Als Ansprechpartner stehen Herbert Pfeiffer und Gerlinde Siegl unter info@verein-horizonte zur Verfügung