Projekt­beschreibung

Anmeldung und Information unter

info@verein-horizonte.de

Vermittlung der Betroffenen

Bevor ein Betroffener für das Befreunden in Frage kommt, muss eine Behandlung durch Arzt oder/und Therapeuten gesichert sein, da sonst der Freund, der ja „nur“ Freund sein soll, immer in die Rolle des Therapeuten gerät.  Der Erstkontakt kann sowohl von den therapeutisch Betreuenden, als auch von den Betroffenen selbst in Eigeninitiative ausgehen

Motivation der Ehrenamtlichen

Die Beweggründe für Ehrenamtliche, depressiven Betroffenen auf diese Weise zu helfen sind ein Geben und Nehmen. Die Motive sollten in den Vorgesprächen angesprochen werden, damit Erwartungshaltungen klar sind und Enttäuschungen vermieden werden. Die Entwicklung einer solchen Freundschaft ist nicht absehbar, was zeitlichen Verlauf und Intensität betrifft. Sie läuft eben wie alle unsere Beziehungen. Letztliche Sicherheiten, Erfolgsgarantien gibt es nicht. Fairer offener Umgang miteinander ist selbstverständlich.

Treffen

Jeder Ehrenamtliche wird in einem Erstgespräch ausführlich informiert. Im weiteren hat sich das Vorgehen geändert. Wir haben viel Treffen arrangiert und viele Frühabbrecher gehabt. Die Arbeit war nicht effektiv. So sollte es jetzt gehen. Die Vermittler schicken uns Alter und Geschlecht der Betroffenen. Wir kontaktieren dann nach Alter und Geschlecht geeignete Ehrenamtliche aus und schicken ihnen eine Email, mit der Frage ob wir sie an die Behandeln oder Betroffenen weiterleiten dürfen. Wir brauche dazu eine Rückmeldung innerhalb 24 Stunden, da die Vermittlung sonst erfahrungsgemäss im Sand verläuft. Ehrenamtliche, Betroffene und ggf Therapeut*Innen verabreden das das erste Treffen. Spätestens nach vier Wochen fragen wir nach.Wenn es geklappt hat, kümmern wir uns intensiv um das neue Paar, wir im Rahmen des geförderten Projektes „Befreunden Intensiv“. Wir bieten den Ehrenamtlichen dann gemäß unserer Satzung die beitragsfreie Mitgliedschaft im Verein an. Die Ehrenamtlichen haben volles Stimmrecht, können sich in den Verein einbringen, tun dies auch mit großem Erfolg. Unsere Datenschutzbestimmungen müssen alle zur Kenntnis nehmen, deren Kontaktdaten wir speichern. Wenn der erste Versuch nicht geklappt hat, versuchen wir eine neue Vermittlung Wie sind die Koordinatoren des Projektes Beatrice Mas Sanz, Stephanie Evangelou und Herbert Pfeiffer Was hinzukommt, ist, dass die Wandergruppe(n) ein niederschwelliger Anlauf zum Kennenlernen wird (werden), Sie finden, ja nach aktueller Lage der Pandemie, wöchentlich, soweit erlaubt, in Tandems oder Gruppen statt. Also alternativ ganz einfach an wandern@verein-horizonte.de mailen Fragen jederzeit an info@verein-horizonte.de

Was macht man zusammen?

Man kann den wöchentlichen Kontakt völlig frei gestalten: Vom Spazierengehen, gemeinsamen Kino-, Theater, Museenbesuchen bis hin zu einfach „nur“ unterhalten– eben alles, was Freunde gerne miteinander machen. Ggf kann die Finanzierung schwierig sein, je nach Lage des Trägers der Aktion Befreunden können hier Spendengelder eingesetzt oder auch Gruppennachmittage organisiert werden.
„Ich halte mit meiner Freundin bis jetzt nur Telefonkontakt. Ein persönliches Treffen war bislang noch nicht möglich. Ich glaube aber, dass der regelmäßige Kontakt für meine Freundin von großer Bedeutung ist.“
„Ich hab gar nicht mehr das Gefühl etwas Ehrenamtliches zu machen. Es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt.“
„Im letzten Winter haben wir alle Münchner Christkindlmärkte zusammen abgeklappert und uns die Hände beim heißen Kakao gewärmt.“
„Wir gehen immer gemeinsam spazieren und als Abschluss trinken wir zusammen Kaffee.“
„Im Kino einen ernsten Film anschauen? Das verkrafte ich noch nicht!“
„Ich hatte das Gefühl, dass anfangs die Gespräche recht einseitig waren. Man musste erst Vertrauen gewinnen und den anderen kennen lernen. Zuerst gab es halt „small talk“.
„Nicht die Krankheit ist das Thema, sondern der Alltag“

Fachliche Beratung

Neben der immer möglichen Kontaktaufnahme über info@verein-horizonte.de gibt es die Möglichkeit, die offene Sprechstunde im Haus 7 am Schwabing Krankenhaus des Isar-Amper-Klinikums zu besuchen. Werktags 10 bis 11:30 Uhr ohne Anmeldung. Bei Beginn der „Freundschaft“sollte besprochen werden, ob Therapeuten oder Angehörige im Notfall durch den Ehrenamtlichen kontaktiert werden sollen.

Stammtisch

Vorerst ausgesetzt wegen Pandemie, Alternativ Wandergruppe wandern@verein-horizonte.de Regelmäßig findet ein Stammtisch für die Ehrenamtlichen Mitarbeiter statt. Dieser Stammtisch bietet ein Forum zum Erfahrungsaustausch und die Möglichkeit, Fragen zu konkreten Problemen an anwesende Fachkräfte zu stellen.
„Die Arbeit der verschiedenen Helfer wird im monatlichen Stammtisch immer wieder zentriert.“
„Man ist nicht nur eine Nummer, sondern wird persönlich wahrgenommen.“
„Man ist nicht allein gelassen.“
Der Stammtisch bietet die Möglichkeit, Erfahrung auszutauschen, Probleme loszuwerden, Fragen zu stellen.“
„Im Notfall kann man rund um die Uhr mit fachlicher Hilfe rechnen.“Vermittlung von Freunden und Ehrenamtlichen
In Zusammenarbeit mit den Agenturen Tatendrang, Stiftung Gute Tat und Aktion Mensch sowie der Messe Foebe für Ehrenamtliche im Gasteig,  werden Ehrenamtliche auf unser Projekt aufmerksam und an uns vermittelt.

Zeitspende

Um eine regelmäßige Freundschaft zu pflegen, sollte man jede Woche oder alle 2 Wochen Zeit einplanen. Auch neue Medien wie Whatsapp oder Instagram und Facebook oder auch Telefonate können manchmal ausreichen.

Befreunden mit Leben füllen

Die Freunde gestalten ihre wöchentlichen Treffen völlig frei: Vom Spazierengehen, gemeinsamen Kino-, Theater-, Museumsbesuch bis hin zu einfach „nur“ unterhalten – eben alles, was Freunde gerne miteinander machen.

Erstes Treffen

Das erste Treffen wird von uns vermittelt zum gegenseitigen Kennenlernen. Wenn das Beschnuppern positiv verläuft, werden weitere Treffen individuell verabredet und sollen nach beiderseitigen Interessen geplant und gestaltet werden. Für Rückfragen der Ehrenamtlichen Freunde stehen wir jederzeit zur Verfügung.

Gestaltung weiterer Treffen, Zitate von Freunden

Die Treffen können wöchentlich oder zweiwöchentlich stattfinden. Unter bestimmten Umständen kann auch Telefonischer Kontakt ausreichen. Neue Kommunikationsmedien wie Bilder verschicken durch Whatsapp oder Instagram könne die Freundschaft anreichern. Man kann den wöchentlichen Kontakt völlig frei gestalten: Vom Spazierengehen, gemeinsamen Kino-, Theater, Museenbesuchen bis hin zu einfach „nur“ unterhalten, eben alles, was Freunde gerne miteinander machen.
„Vom Projekt habe ich aus der Zeitung erfahren. Für mich war ausschlaggebend, dass ich meine Zeit ganz flexibel einsetzten kann. Zitate von „Freunden“:
„Ich halte mit meiner Freundin bis jetzt nur Telefonkontakt. Ein persönliches Treffen war bislang noch nicht möglich. Ich glaube aber, dass der regelmäßige Kontakt für meine Freundin von großer Bedeutung ist.“
„Ich hab gar nicht mehr das Gefühl etwas Ehrenamtliches zu machen. Es hat sich eine echte Freundschaft entwickelt.“
„Im letzten Winter haben wir alle Münchner Christkindlmärkte zusammen abgeklappert und uns die Hände beim heißen Kakao gewärmt.“
„Wir gehen immer gemeinsam spazieren und als Abschluss trinken wir zusammen Kaffee.“
„Im Kino einen ernsten Film anschauen? Das verkrafte ich noch nicht!“
„Ich hatte das Gefühl, dass anfangs die Gespräche recht einseitig waren. Man musste erst Vertrauen gewinnen und den anderen kennen lernen. Zuerst gab es halt „small talk“.
„Nicht die Krankheit ist das Thema, sondern der Alltag“

Fachliche Beratung

Das erste Treffen wird von uns vermittelt zum gegenseitigen Kennenlernen. Bei auftretenden Problemen kann sich der ehrenamtliche Freund an uns wenden unter info@verein-horizonte.de. Antwort erfolgt rasch

Kontaktperson

Als Ansprechpartner stehen Beatrice Mas Sanz, Stephanie Evangelou und Herbert Pfeifer unter info@verein-horizonte zur Verfügung