Drei Frauen in Ebersberg

Muttertag? Grauer Himmel? Frühlingsfest? Lag es daran, dass sich lediglich drei muntere Frauen aufmachten, die schöne Landschaft rund um Ebersberg zu erwandern? Auf jeden Fall hatten wir viel Spaß und erlebten die Natur ganz nah.

Am mitten in Ebersberg liegenden Klostersee empfing uns ein lautes Froschkonzert. Doch nicht nur die Frösche bewiesen musikalisches Talent, sondern auch unsere Wanderführerin, die einem Grashalm seltsame Töne entlockte. Vom Klostersee ging es weiter zum Langweiher und Seeweberweiher. Dort rannten Ziegen hinter ihrem Zaum neugierig herbei, als eine Mitwanderin in ihrem Rucksack kramte. Den hervorgeholten Apfel verschmähten sie allerdings und zogen sich beleidigt zurück.

Über einen leicht batzigen Wiesenweg gelangten wir zum Egglburger See, der in einem Naturschutzgebiet liegt und Brut- und Rastplätze für zum Teil seltene Vögel bietet. Hier wohnt auch eine der größten Lachmöwenkolonien in Bayern, die uns mit lautem Rufen begrüßte.

Auf einer Bank mit Blick auf den Egglburger See verzehrten wir unsere mitgebrachte Brotzeit. Danach ging es weiter Richtung Aussichtsturm auf der Ludwigshöhe, den wir aber links liegen ließen und lieber auf einem Waldlehrpfad weiterwanderten und unsere Kenntnisse zu einheimischen Bäumen und Sträuchern auffrischten.

Im ruhigen Klosterbauhof von Ebersberg gibt es ein kleines Café, wo wir bei Kaffee und Kuchen noch ein Weilchen beisammen saßen und uns danach auf den Heimweg machten. Ein schöner Wandertag mit viel Leichtigkeit und guten Gesprächen neigte sich dem Ende zu.

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